Ab wann ist man ein Little?

Es ist nur ganz natürlich, wenn man einen neuen Begriff hört, sich in Teilen darin erkennt… sich aber nicht sicher ist, ob der Begriff auf einen passt. Viele fragen sich daher: „Bin ich ein Little?“. Jeder hat ein inneres Kind und kindliche Anteile in sich. Eine genaue Abgrenzung ist daher – wie immer – nicht möglich. Trotzdem möchte ich euch hier drei Kriterien vorstellen, mit denen ihr vielleicht eure Gedanken etwas besser sortieren könnt. Ob sich am Ende jemand „Little“ nennt, bleibt jedem aber selbst überlassen.

1. Was im Vordergrund steht

Ein Nicht-Little sieht sich z.B. vor allem als starke, weibliche Frau. Sie hat viele Facetten und Kindsein ist eben eins davon. Ihre kindliche Seite ist Teil von ihr, aber nicht der zentrale Teil.

Ich sehe mich erstmal als sehr Kind-geblieben. Das kindliche ist zentraler Bestandteil meiner Persönlichkeit. Natürlich habe ich auch mehr Facetten, u.a. eine sehr weibliche Seite. Allerdings muss ich zugeben, dass auch meine Dessous überwiegend Rüsch und Schleifchen haben. Und wenn ein Latex-Kleid, dann bitte in Pink. 😀 (Ok, bei mir ist der Little-Anteil auch recht stark ausgeprägt und spiegelt sich generell sehr viel in meiner Kleidung wieder.

2. Es (nicht) sein wollen

Das Nicht-Little möchte kein Little sein. Das zeigt eindeutig, dass es da etwas gibt, womit sie sich nicht identifizieren kann. Littles sind unterm Strich doch deutlich kindlicher als „normale“ Menschen. Wenn man etwas sein möchte, ist da sehr wahrscheinlich auch etwas, das raus will. Wenn man es dagegen nicht sein möchte, ist da etwas, das abschreckt. Es ist also ein gutes Indiz, ob das in einem steckt oder nicht. (Natürlich vorausgesetzt, derjenige hat sich informiert und nicht nur Vorurteile im Kopf.)

Als ich damals was über Littles gelesen habe, da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich hab‘ mich nur deswegen nicht gleich Little genannt, weil ich Angst hatte, die „Kriterien nicht zu erfüllen“. Aber ich wollte sofort unbedingt „dazugehören“

3. Das kindliche Fühlen

Es ist absolut normal, mal albern zu sein oder einen Disney-Film zu gucken. Wie erwähnt trägt jeder kindliche Anteile in sich. Und selbst wenn man oft „Kinder-Dinge“ tut, ist man nicht gleich ein Little. Man kann sich dabei ja trotzdem erwachsen fühlen. Ein Little fühlt sich in der Regel aber irgendwie kindlich. Nicht immer gleich stark, aber besonders dann, wenn es „einfach es selbst sein darf“.

 

Ein Kommentar zu „Ab wann ist man ein Little?

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